Küchenplanung: Die vier häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet

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Der Albtraum eines jeden Küchenkäufers: Zu niedrige Schranktüren, zu wenig Stauraum und keine Steckdose für den neuen Smoothie Maker. Bei der Planung einer neuen Küche gilt es auf ganz viele Details zu achten, damit das am Ende nicht passiert. Wir verraten die häufigsten Fehler bei der Küchenplanung und geben Tipps wie diese Fehler bei der Planung der neuen Küche vermieden werden.

1. Fehlender Stauraum

Gerade bei offenen Wohnküchen mit Kochinseln wird oftmals zu wenig Stauraum eingeplant. Zugunsten des luftigen und loftartigen Wohn- und Kochtrends wird gerne auf das ein oder andere raumhohe Schrankmöbel verzichtet. Design und Funktionalität gehen in einer gut geplanten Küche aber Hand in Hand. Aus diesem Grund sollte während der Küchenplanung genau überlegt werden, wie viel Stauraum tatsächlich benötigt wird. Wichtig bei der Berechnung ist, nicht nur an Kochgeschirr, Teller, Tassen, Gläser und Besteck zu denken, sondern auch Küchengeräte wie Mikrowelle, Küchenmaschine oder Smoothie-Maker zu berücksichtigen.

2. Ungenaues Küchen-Maß

Das Um und Auf einer Küchenplanung ist das Küchen-Maß. Grundstein einer jeden Küche ist ein maßstabsgetreuer Grundriss, in dem sämtliche Fenster, Türen, Heizkörper und Anschlüsse dargestellt sind. Beim Erstellen des Grundrisses einer neuen Küche kommt es auf jeden Millimeter an. Selbst kleinste Abweichungen können verheerende Folgen nach sich ziehen. Deshalb gilt: Doppelt hält besser und vier Augen sehen mehr als zwei. Zu zweit abmessen spart Zeit, ist präziser und macht auch noch mehr Spaß. Um auf der sicheren Seite zu sein, können auch Profis beauftragt werden. Viele Küchenplaner bieten überdies einen professionellen und meist kostenlosen Aufmaß-Service an.

3. Zu wenig Steckdosen

Steckdosen kann man nicht genug haben – das gilt auch für die Küche. Waffeleisen, Mixer, Küchen- und Kaffeemaschine, Mikrowelle und alle anderen Küchengeräte benötigen Strom. In eine durchschnittliche Küchen sollten daher mindestens 10-15 Steckdosen eingebaut werden. Zugegeben, das klingt zunächst nach sehr viel. Aber nicht nur Küchengeräte wollen in der Küche mit Strom versorgt werden, auch das Handy wird gerne auf der Kücheninsel zum Laden angesteckt und dann wäre da noch das Radio, das für die richtige Musik beim Kochen sorgt.

4. Zu kleine Arbeitsflächen

Viele Köche verderben den Brei? Nicht unbedingt. Gemeinsam zu kochen macht Spaß, ist aber meist gar nicht so leicht. Denn neben Messerblock, Spüle, Schneidebrett, Kochbuch, allen Küchengeräten und dem Herd bleibt oftmals kaum Arbeitsplatz für einen Koch. Deshalb sollte genügend Arbeitsfläche in einer neuen Küche eingeplant werden. Um genügend Platz zum Schneiden, Vorbereiten und Abstellen zu haben, sollten zwischen Küchenspüle und Herd mindestens 60cm Abstand eingeplant werden. Noch besser wären 120cm.

Fazit

Die Planung einer neuen Küche erfordert viel Zeit, Geduld und auch Nerven. Doch der Aufwand lohnt sich: Wer sich die Zeit nimmt, sein eigenes Kochverhalten zu analysieren, sich genau zu überlegen, welche Anforderung die neue Küche erfüllen muss, und mit viel Präzision arbeitet, der vermeidet die häufigsten Planungsfehler und darf sich auf ein neues Kochvergnügen freuen. Weiterer Lesetipp: 10 Tipps, wie Sie bei der Küchenplanung Geld sparen