Farben und Tapeten kombinieren

Startseite » Wohnen & Leben » Farben und Tapeten kombinieren

Tapeten und Farben sind das A und O jedes Wohnraumes. Wer sich mit der Wirkung dieser beiden Einrichtungsarten auskennt, kann eine ganze Menge aus seinen eigenen vier Wänden herausholen.

Farben und Tapeten ergeben ein wichtiges Gemisch beim Entwurf der eigenen vier Wände. Während die Tapete für die Textur sorgt und so die Schattenwirkung beeinflusst verändern die Farben die Lichtwirkung im Raum. In Kombination spricht man oft von Stimmung oder Atmosphäre. Viele Menschen vertrauen da auf ihren Geschmack oder ihr „Bauchgefühl“. Das ist in der Regel auch nicht zu unterschätzen, denn häufig fehlt es uns an Kriterien, an denen wir eine bestimmte Wirkung festmachen können. Dennoch kann man Farben analysieren und Eindrücke mit Emotionen umschreiben.

Trendfarben unter der Lupe

Helle und warme Farben vermitteln einen freundlichen und unbeschwerten Eindruck von Weite und lassen den Raum größer erscheinen. Sie stehen für Nähe und eine persönliche Atmosphäre, sie können belebend für die Sinne wirken und den Körper aktivieren.

Kalte und dunklere Farben stehen eher für Distanz und können den Eindruck von Funktionalität aufdrängen. Auf der anderen Seite wirken sie beruhigend und erfrischend und haben die Eigenschaft, zur Entspannung beizutragen. Wer mehr über die grundlegenden Eigenschaften von Farben und Farbwirkungen wissen möchte, sollte sich einmal bei www.farbenundleben.de umschauen.

Wer sich außerdem auf in den heimischen Baumarkt macht, entdeckt eine ganze Menge moderner Farbkombinationen. In den meisten Fällen ist man jedoch von der schieren Masse erschlagen. Daher sollte man sich jede Farbe einzeln, ohne irgendwelche ähnlichen Varianten anschauen. Ein guter Kontrast ist immer Schwarz und Weiß. Folgende Trendfarben kann man derzeit häufig beobachten:

Mandarino

Diese Farbe spiegelt Aktivität wieder und steht für Ehrgeiz, Charisma, Gemütlichkeit und Emotionalität. Sie ist ein ganz besonderer Orangeton. Besonders wegen ihrer Helligkeit ist sie derzeit eine absolute Trendfarbe für Wohnräume. Im asiatischen Raum, vor allem im Buddhismus und in der japanischen Kultur, steht diese Farbe für Liebe, Glückseligkeit und Bescheidenheit.

Jade

Es sieht aus wie der dunkle Bruder von Türkis, wirkt aber deutlich weniger aufdringlich. Es steht für Inspiration, Klarheit und Effizienz, aber auch für Offenheit, Gesundheit und Lebhaftigkeit. In vielen Ländern ist dies daher die Farbe für Personal in Krankenhäusern. Im eigenen Wohnraum wirkt es gut zu der heutigen Möbeltrendfarbe Weiß. Trotzdem sollte man auf ausreichend Beleuchtung achten und auf einen warmen oder hellen Untergrund achten.

Bambus oder „Bamboo“

Vitalität, Abenteuer, Hoffnung. All das steckt in der Trendfarbe Bambus. Aber auch Frische, Glück und Harmonie lässt sich mit dieser Farbe in Verbindung bringen. Im Islam steht Grün für Allah, den Gott. Die Farbe gibt es als Innendispersionsfarbe, weshalb sie besonders deckend wirkt. Sie passt sowohl zu weißen Möbeln als auch zu klassisch dunklem Mobiliar. Besonders ein dunkler, nußbrauner Parkettboden kann eine sinnvolle Ergänzung zu dieser Wandfarbe sein.

Provence

Wenn man nicht das kräftige Violett nehmen möchte, kann man auf die hellere Variante, Provence, zurückgreifen. Anders als Violett steht es auch nicht unbedingt für aristokratisches oder königliches Ambiente, sondern eher für eine Naturfarbe im Stil von Lavendel. Aufgrund des Landhaus-Stils ist Provence die ideale Wandfarbe für helle Böden, am besten weiß. In der Küche wird sie immer beliebter, womöglich aufgrund der Geruchsassoziation mit Lavendel.

Die passende Tapetendeko

Kompliziert wird es, wenn nun noch Tapeten mit ins Spiel kommen. Die meisten entscheiden sich, aufgrund der Dominanz vieler Tapetenmuster, für einfache Raufaser oder Vliestapeten, die meist auch in einem Weiß oder Creme gehalten sind. Wer etwas mehr Farbe mag, greift oft auf die Variante zurück, nur eine Wand des Wohnraumes zu tapezieren.

Besonders beliebt sind Retro- bzw. Vinatage-Tapeten, die in vielen Fällen aus sich wiederholenden Mustern bestehen. Oft sind diese Muster geometrische oder organische Figuren und spiegeln die verrückten und wilden Jahre der 1960er und 1970er wieder.
Vintage bedeutet im Design der Rückgriff auf einen bestimmten Jahrgang („Weinlese“) und soll eine besonders prägende Epoche wieder zum Leben erwecken. Eine besonders eindrucksvolle Auswahl findet man bei den Spezialisten von www.tapetenagentur.de. Dort gibt es noch bis Ende August 20% Rabatt auf alle Produkte von Tres Tinas – sofern man das das Codewort: “Stichwort Barcelona” angibt. Wer sich also für diese Kollektion interessiert, sollte unbedingt noch bis zum 31.08. zuschlagen.

Hier ein kurzer Überblick über die Tapententypen:

Raufaser

Der Klassiker unter den Tapeten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden und war ursprünglich für Schaufenster gedacht. Mittlerweile gibt es diese Tapetenart auch vorgestrichen als sog. Raufaser Color. Die Raufasertapete ist universell einsetzbar, kostengünstig und mehrmals überstreichbar. Die eingearbeiteten Holzspäne sorgen sowohl für die typische Optik als auch für einen anderen Raumklang. Derzeit gibt es ungefähr zehn Varianten, was die Körnung anbelangt.

Mustertapete

Bei der Mustertapete sollte vor allem auf die Größe des jeweiligen Musters geachtet werden, denn davon hängt ab, wie viel Verschnitt man letztlich hat. Das Muster verschiebt sich beim Anbringen immer um die Hälfte des sogenannten Rapports. Dieser bezeichnet die Länge einer Musterfolge. Auf den Rollen ist jedoch häufig angegeben, mit welchem Versatz zu rechnen ist. Mustertapeten sind in der Regel gut lichtbeständig und werden mit Tiefdruck, Flexodruck oder Leimdruck geprägt. Während die Oberseite neues Papier ist, besteht die Unterseite in vielen Fällen aus recycletem Papier. Dies sollte man vor dem Anbringen beachten.

Vliestapete

Vliestapeten sind nicht nur einfacher anzubringen als Papiertapeten, sondern zusätzlich auch rissüberbrückend. In der Optik sind sie gut lichtbeständig und formstabil, weshalb es sehr viel einfacher ist, diese Tapeten aufzubringen. In vielen Fällen kann man die Vliestapeten entweder mit unterschiedlichen Mustern oder mit passenden Bordüren bekommen. Sie ist für das Anstreichen kompatibel mit Wisch-, Stupf- oder Rolltechniken, sodass einem gestalterisch kaum Grenzen gesetzt sind.

Bildnachweis: © tapetenagentur.de