Der passende Wohnstil für Ihre Einrichtungsideen

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Wer die eigenen vier Wände einrichten möchte, steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Denn mittlerweile sind die Möglichkeiten unendlich und verschiedenste Wohnstile miteinander kombinierbar. Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkel.

Wer ein Zimmer, seine Wohnung oder gleich ein ganzes Haus einrichten möchte, der muss sich mit verschiedenen Faktoren auseinandersetzen, die bei der Einrichtung eine entscheidende Rolle spielen. Diese Faktoren sind das, was einen Wohngegenstand oder einen ganzen Raum auf visueller Ebene ausmacht. Häufig sehen wir nur etwas und können recht schnell sagen, ob uns das, was wir sehen, gefällt oder nicht. Aber haben Sie einmal versucht, das, was Sie sehen, zu beschreiben? Hier kommen die Faktoren ins Spiel.

Im Bereich Wohndesign gibt es verschiedene Faktoren zu berücksichtigen:

Material

Das Material bestimmt häufig auch die Form, das Muster und auch die Farbe, aber dennoch sollte man dies als eigenen Faktor ansehen. Man muss sich nur einmal den Unterschied zwischen Holz und Metall vergegenständlichen, um zu wissen, dass die Art des Materials mindestens ebenso entscheidend ist.

Form

Die Form bezeichnet entweder das natürliche Aussehen oder die industrielle Verarbeitung. Als raumsparend und nutzenorientiert gelten vor allem eckige Formen, als „verspielt“ und erfrischend hingegen runde Formen. Besonders bei Möbelstücken ist die Form ein wichtiger Faktor.

Muster

Mit Muster kann man entweder bestimmte Verzierungen oder die Oberfläche eines Gegenstandes meinen. Bei sich wiederholenden Mustern der Oberfläche spricht man auch von Textur. Muster werden häufig nur unterbewusst wahrgenommen – man denke etwa an Teppichmuster.

Farbe

Farben sind häufig das, was als erstes bei der Einrichtung der eigenen vier Wände eine Rolle spielt. Jede Farbe erzeugt ein gewisses Raumgefühl. So wirkt etwa Rot für viele Menschen bedrückend, während blaue und grüne Farbtöne für viele entspannend wirken.

Licht

Das Licht ist häufig derjenige Faktor, der am ehesten vernachlässigt wird. Manche Möbelstücke oder Gegenstände wirken jedoch erst im „rechten Licht“ so, wie sie es sollen. Dabei spielt sowohl das natürliche Licht als auch das künstliche Licht mittels Leuchtkörper eine besondere Rolle.

Kombination

Dieser Faktor ist eigentlich der wichtigste. Denn alle einzelnen Gegenstände können für sich genommen stimmig sein, wirken aber in Kombination miteinander nicht oder „passen einfach nicht zusammen“, wie man so oft sagt. An der Kombination der einzelnen Wohnelemente lässt sich auch der Stil festmachen.

Es gibt fast genauso viele Wohnstile wie es Wohnungen gibt. Denn letztlich ist jede Behausung in ihrer Einrichtung einzigartig. Neben den verschiedenen kulturell geprägten Wohnstilen wie Kolonialstil, Landhausstil, Skandinavischer Stil, Mediterraner Stil oder Orientalischer Stil gibt es eine Reihe von übergeordneten Stilen, an denen man sich zunächst orientieren kann. Um zu erfahren, welche Stile man bevorzugt, kann man auf INSPIREme einen Wohntypen-Test machen. Mittels dieser Fragen erfährt man sehr gut, welcher Typ man ist und welcher der folgende vier Einrichtungsstile für einen selbst in Frage kommen:

Der klassische Stil

Klassisch heißt vor allem, dass man in puncto Design nur wenige Experimente wagt. Die Möbelstücke sollen vor allem ihren Zweck erfüllen und passend aussehen. Die Verarbeitung muss Professionalität erkennen lassen und Langlebigkeit ausstrahlen. Das kann auch heißen, dass die Möbel einen antiken Touch haben oder viele Verschnörkelungen besitzen – Hauptsache, man erkennt das Möbelstück als solches auf den ersten Blick. Klassisch heißt aber nicht Einheitlichkeit: Räumlich gesehen kann es durchaus einige Unterschiede im Stil geben.

Der romantische Stil

Hier steht die Gemütlichkeit im Vordergrund. Was darunter fällt, ist zwar durchaus verschieden, doch kann man häufig erkennen, dass der romantische Stil deutlich bunter als andere ist – und damit auch eine gewisse Wärme ausstrahlt. Was zu diesem Stil auf keinen Fall passt ist Weiträumigkeit. Je enger, desto behaglicher. Was den romantischen Stil mit dem klassischen Stil verbindet, ist seine Liebe zur Dekoration. Viele Gegenstände sind zur Zierde und dafür da, ein gewisses heimisches Wohlgefühl zu vermitteln. Häufig wird dieser Stil mit Natürlichkeit und Umweltbewusstsein verbunden.

Der moderne Stil

Häufig wird der moderne Stil mit dem luxuriösen und dem ausgefallenen Stil, etwa in Loft- oder Penthousewohnungen, verwechselt. Modern heißt jedoch nichts anderes als, dass es klare Formen und wenige Möbelstücke gibt. Wann immer auf zahlreiche Dekorationen, bunte Farben und viel warme Materialien wie Holz verzichtet wird, kann man vom modernen Stil sprechen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Räume sind häufig groß, die freien Flächen zahlreich. Glas, Metall und Kunststoff kommt als Material zum Einsatz. Viele moderne Stile sind auch auf die Funktion hin ausgerichtet. Spielerische Elemente gibt es zwar auch, dann häufig aber schon als künstlerische Interpretation.

Der experimentelle Stil

Dieser Stil ist sozusagen die Absage an alle vorhergehenden Stile. Experimentell sein heißt nicht nur, eventuell alle anderen Stile miteinander zu kombinieren, sondern darüber hinaus auch neue Formen, Farben und Materialen einzusetzen. Häufig heißt „experimentell“: so bunt wie der romantische, so geordnet wie der klassische und so weiträumig wie der moderne Stil. Doch man kann diesen auch ganz anders definieren. Viele legen großen Wert auf helle Räume, viel Platz für Freunde und Familie und auf eine gewisse Einzigartigkeit in der Einrichtung.

Wer sich auch mobil über die neusten Einrichtungsideen informieren möchte, für den könnte auch die App “Wohnen – Bauen – Leben” etwas sein. Die App liefert nicht nur eine Vielzahl von Bildern und Katalogen zur Inspiration auf das eigene Smartphone, sondern nennt auch regionale Fachhändler für die verschiedensten Wohnelemente.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von ImmobilienScout24