Rasenpflege – was ist zu beachten?

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Ein kräftiger Rasen wertet ein Grundstück auf. Sein sattes Grün bringt die angepflanzten Gehölze und Zierpflanzen erst richtig zur Geltung. Obendrein dient der Rasen als Ort der Erholung. Er lädt zum Entspannen ein, sein Anblick macht Freude. Der Nachwuchs oder die vierbeinigen Familienmitglieder können ihn zudem zum Herumtollen nutzen.

Der Untergrund – Basis für einen gesunden Rasen

Damit der Rasen gleichmäßig wächst und von Kahlstellen verschont bleibt, muss er eine gute Pflege erfahren. Bereits bei der Anlage des Rasens sollte ein guter Untergrund vorhanden sein. Läuft das Regenwasser nicht ab, weil der Boden zu lehmig ist, wird nachträglich Kies eingearbeitet. Der perfekte pH-Wert für einen Rasen liegt im Bereich zwischen 5,5 und 6,5. Bei zu trockenem Wetter wird der Rasen gewässert. Das geschieht am besten am frühen Morgen oder am späten Abend, damit die Gräser durch die Sonneneinstrahlung nicht verbrennen.

Dünger – Nährstoffe zum Wachsen

Während der Wachstumsperiode benötigt der Rasen regelmäßige Düngergaben. Diese erhöhen seine Trittfestigkeit. Ob ein Granulat, ein Pulver oder ein flüssiger Dünger gewählt werden, bleibt dem Gärtner überlassen. Wichtig ist, dass es sich um einen hochwertigen Dünger handelt, der alle wichtigen Nährstoffe enthält. Unkräuter siedeln sich auf einem gesunden Rasen kaum an. Die richtige Pflege und der richtige Schnitt sorgen dafür, dass unliebsame Konkurrenten keinen Platz zur Ausbreitung bekommen und Moose unterdrückt werden.

Rasenschnitt – nicht zu kurz

Der richtige Zeitpunkt für den Rasenschnitt ist erreicht, wenn die Gräser einen Länge von ungefähr 8 Zentimetern aufweisen. Dann werden sie auf 5 Zentimeter eingekürzt. Je nach Größe der Rasenfläche geschieht dies mit einem Handmäher, einem elektrischen Rasenmäher oder einem Gartentraktor. Vor dem Kauf eines solchen Gartentraktors lohnt es, sich über dessen Leistung, seine Funktionalität und die Qualität zu informieren. Je nach Modell und Hersteller können bei Gartentraktoren große Unterschiede bestehen.

Rasenschonend ist ein Mäher, der ein nicht allzu hohes Gewicht aufweist, da seine Räder auch auf feuchtem Untergrund nur geringe Fahrspuren hinterlassen. Damit das Mähwerk auch die Rasenkanten erfasst, muss der Rasenmäher sehr wendig sein. Modelle mit einer geringeren Schnittbreite sind hier eindeutig im Vorteil, wenngleich zum Schnitt der gesamten Fläche mehr Zeit benötigt wird. Besitzt der Rasenmäher eine Vertikutierfunktion, sollte darauf geachtet werden, dass das Schneidwerk nicht zu tief in den Boden dringt, damit die natürlichen Bodenschichten nicht zerstört werden.