Gartenpflege leicht gemacht – Rasen sähen

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Eine hübsche Rasenfläche erfreut das Auge und sagt viel über den Besitzer eines Grundstückes aus. Bevor jedoch mit dem eigentlichen Rasen sähen begonnen werden kann, sind einige Planungen und Vorbereitungen notwendig.

Das richtige Vorgehen beim Rasen sähen

Der optimale Zeitpunkt, um eine Rasenfläche neu anzulegen, ist das Frühjahr. Besonders gut eignen sich die Monate März und April für das Anlegen einer Rasenfläche, wollen sich Gartenfreunde dann im Frühsommer an einer üppigen und sattgrünen Rasenfläche erfreuen. Bevor mit dem eigentlichen Rasen sähen begonnen werden kann, müssen jedoch einige Arbeiten im Vorfeld erledigt werden.

Zunächst sollte gut geplant werden, welche Ausmaße die spätere Rasenfläche haben wird. Die Standflächen von Bäumen und Sträuchern sollten hierbei ebenso berücksichtigt werden, wie Flächen, die aus gestalterischen Gründen rasenfrei bleiben sollen.

Anschließend muss die spätere Rasenfläche gründlich von Unkraut befreit und umgegraben werden. Bestehende Bodenerhebungen sollten mit einer Harke eingeebnet werden, um ein späteres Arbeiten mit dem Rasenmäher zu erleichtern. Während des Einebnens der zukünftigen Rasenfläche sollten auch alle vorhandenen Steine mit größter Sorgfalt entfernt werden. Dies schont später die Schneidwerkzeuge beim Rasenmähen deutlich.

In einem nächsten Arbeitsschritt wird nun der eigeebnete Boden verdichtet. Hierfür eignet sich besonders eine Rollwalze, mit der die Fläche etwa zwei Wochen vor dem Rasen sähen gründlich planiert wird. Wird auf ein gründliches Planieren verzichtet, besteht die Gefahr, dass sich zu einem späteren Zeitpunkt Unebenheiten in der neuen Rasenfläche bilden können.

Vor dem Beginn der eigentlichen Aussaat kann die planierte Oberfläche mit einer Harke leicht aufgebrochen werden. Die einzelnen Samenkörner haften so besser am Boden und sind gegen ein Wegschwimmen geschützt, sollte ein leichter Regenschauer einsetzen. Auch bei der Bewässerung während des Angießens liegen die Samenkörner so sicherer.

Der Einsatz eines so genannten Streuwagens ist beim Ausbringen der Rasensaat besonders empfohlen. Mit seiner Hilfe wird sichergestellt, dass sich das Saatgut gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Im Ergebnis wird der Rasen später in einer stets gleichen Üppigkeit gedeihen und kahle Stellen werden vermieden.

Nach dem eigentlichen Aussähen des Rasens sollte die Fläche noch einmal mit einer Planierwalze bearbeitet werden, um die Samenkörner fest in den Boden einzubringen. Hierdurch wird auch ein Saatgutverlust durch Windbewegungen oder Vogelfraß vermieden.

Schlussendlich sollte die neu angelegte Rasenfläche mit einem feinen und druckschwachen Wasserregen angegossen werden. Herbei kann auch Dünger aufgebracht werden, der den Anwachsprozess unterstützt. Ein regelmäßiges Feuchthalten der zukünftigen Rasenfläche garantiert nun, dass in etwa sechs bis acht Wochen eine attraktive und sattgrüne Rasenfläche entsteht.