Die besten Materialien für den Terrassenboden

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Welche Materialien eignen sich eigentlich am besten für den Terrassenboden? Wie einfach kann man sie selbst verlegen? Und wie lange hält das Ganze dann?

Es gibt kaum etwas Besseres zur Entspannung im Sommer als auf der Terrasse zu sitzen, ein kaltes Getränk zu genießen und Sonne zu tanken. Aber um sich auf der eigenen Terrasse so richtig wohl zu fühlen, sollte sie auch in einem guten Zustand sein – besonders, wenn man Gäste zur Grillparty einladen möchte. Wenn alternde oder schlecht instandgehaltene Bodenbeläge verwittert sind und von Ablagerungen und Schäden überzogen, kann es Zeit für einen Umbau oder eine Renovierung der Terrasse sein.

Egal für welches Material man sich entscheidet, ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit der Terrasse ist die Drainage, also der Wasserabfluss. Es gilt: Desto besser das Wasser ablaufen kann, desto weniger verwittern Materialien durch Feuchtigkeit und desto weniger Algenbelag entsteht. Aus diesem Grund arbeitet man im Terrassenbau mit einem leichten Gefälle vom Haus weg. So kann das Wasser besser abfließen und sammelt sich nicht etwa an der Hauswand.

Holz: Schön aber Pflegeintensiv

Einer beliebtes Material für den Terrassenboden ist Holz. Hier sieht man das Resultat eines Umbaus zur Holzterrasse im Vorher-Nachher-Bild. Klar ist, ein Holzboden im Freien muss gepflegt werden. Geeignete Holzsorten, die Wind und Wetter gut widerstehen, gibt es einige, z.B. Bambus. Bei Teak und anderen schönen und witterungsbeständigen Tropenhölzern sollte man sich über die moralischen Konsequenzen der Abholzung von Regenwäldern bewusst sein und immer darauf achten, dass das Holz vom FSC (Forest Stewardship Council) für Nachhaltigkeit zertifiziert wurde.
Für Pflegemuffel bieten sich Kunststoffbeläge in Holzoptik als Alternative an. Ob Holz oder Plastik, das Verlegen ist selbst für Laien recht einfach. Moderne Clip-Techniken fixieren kinderleicht und unsichtbar Brett an Brett.

Stein: Langlebig mit Stil?

Waschbeton ist schon lange out, Klinker- und Kopfsteinpflaster wohl Geschmacksache. Natursteinplatten liegen hingegen unbestreitbar im Trend. Guter Geschmack kann auch bei Naturstein teuer sein, dafür kann man sich am Steinboden sehr lange erfreuen. Auch die Pflege hält sich in Grenzen. In den allermeisten Fällen genügt die Reinigung mit dem Hochdruckstrahler um die Steine wie neu strahlen zu lassen.
Entscheidet man sich für polierte Oberflächen oder glasierte Fliesen, sollte bedacht werden, dass es bei Nässe sehr glatt werden kann. Bei Fliesen kommt hinzu, dass auf die Frostsicherheit geachtet werden muss und sie besser vom Fachmann verlegt werden sollten.

Fazit

Letztendlich ist es natürlich Geschmackssache, welches Material am besten gefällt. Genug Auswahl ist vorhanden, sodass Jeder seine Traumterrasse ganz individuell gestalten kann, vom Sonnenschutz über die Gartenmöbel bis hin zum Boden auf den man im Sommer gern die bloßen Füße setzt.